Miele

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2014
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Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien („Miele Professional“).

Im Jahr 2011 eröffnete die Miele Gallery Berlin in den Kaiserhöfen, Unter den Linden. Der rund 650 qm große Showroom zeigt ca. 170 Geräte, darunter die jüngste Generation der Haus- und Küchen-Einbaugeräte von Miele.

Interview mit Madlen Sandner  

_MG_8980Madlen Sandner leitet die Miele Gallery Berlin, die Hauptstadtadresse des deutschen Hausgeräteherstellers. In Showroom und angeschlossenem Café sind die Themen Kochen und Genuss allgegenwärtig – auch aufgrund der abwechslungsreichen Kochkurse, die regelmäßig in der großzügig ausgestatteten Aktivküche stattfinden. Der intensive Austausch mit Köchen und die Suche nach kulinarischer Inspiration gehören hier zum Tagesgeschäft.
Auch privat weiß die Event-Expertin, wie man guten Geschmack beweist: Schon in Kindertagen schaute sie ihrer Großmutter auf die Finger, die die Familie bis heute mit köstlichen Klassikern zu verwöhnen weiß.
Frau Madlen Sandner, ist Küche heute mehr als ein Ort für Essenszubereitung?

Definitiv. Die Küche war schon immer ein Ort der Zusammenkunft. Heute wird sie zudem  sichtbarer. Während in den vergangenen Jahrzehnten der Trend eher zur Wohnküche ging, sind gegenwärtig zunehmend offene, in den Wohnraum integrierte Ideen gefragt. Gleichzeitig registrieren wir einen wachsenden Anspruch an Design und an technologische Features.

Die Küche als Treffpunkt bei fast jeder Party, als ein gesellschaftsfähiger Raum? 

Kochen ist mittlerweile Kultur und Lebensphilosophie, vielleicht sogar Lifestyle-Thema Nummer Eins. Dementsprechend ist die Küche als Ort zum gemeinsamen Kochen und Genießen etablierter denn je.

Wie hat sich insgesamt das Verhältnis der Deutschen zur heimischen Küche entwickelt?

Die deutsche Küche erlebt in den letzten Jahren ein Revival, dies ist sicherlich auch auf den Anspruch an die Zutaten zurück zu führen: „Bio“ bedeutet Regionalität und eine Orientierung an saisonalen Produkten – was sich letztlich auch in der Rezeptauswahl oder Art der Zubereitung wieder findet. Klassiker wie der Sonntagsbraten gelingen dank innovativer Automatikprogramme im Handumdrehen. Auch der Deutschen liebstes Lebensmittel, das Brot, wird wieder selbstgemacht: Start-Ups wie „Brotliebling“ liefern biologisch erzeugte Backmischungen, im Miele Backofen mit Klimagaren wird der Laib außen schön knusprig und innen wunderbar saftig. Wir freuen uns auf inspirierende Verkostungen im Rahmen der Berlin Food Week.

Miele_Küche_nahWas ist für Miele das Spannende an der Berlin Food Week?

Kulinarik wird weiterhin ein großes Thema bleiben, das Miele als Premium-Hausgerätehersteller selbstverständlich scharf beobachtet – somit ist ein solches Format, das vor allem zeitgenössische, aber auch zukunftsfähige Entwicklungen prägt und präsentiert ein besonderes Highlight, gerade im urbanen Umfeld der Hauptstadt. Verbindendes Element ist die Leidenschaft für außergewöhnlichen Genuss: Ob exklusiv oder bodenständig, gutes Essen ist bedeutender Teil unseres Alltags. Das werden wir  während der Berlin Food Week als Außenstelle der Food Clash Canteen auch unter Beweis stellen.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Stadt Berlin als Food-Hauptstadt der Bundesrepublik?

Berlin ist in den Jahren nach der Wende über sich hinausgewachsen, eine einzigartige Entwicklung, auch in Hinblick auf kulinarische Themen. Der internationale Einfluss ist spürbar, Importe wie „Food-Markets“ oder „Kitchensurfing“ kommen hier als erstes an. Man könnte Berlin als Vorkoster der Bundesrepublik bezeichnen: Was hier nicht fruchtet, wird sich auch andernorts nur schwerlich durchsetzen. Auch die Miele Gallery, als Veranstalter von Kochevents, profitiert von diesem lebendigen Standort.

Kommen von hier Impulse in Sachen Ernährung?

Man nehme nur die vegetarische oder vegane Küche als Beispiel: Während in Berlin bereits etliche Restaurants und Kochschulen etabliert waren, war dieses Thema im ländlichen Raum lange ein rotes Tuch. Auch der Trend zum Selbermachen oder die Rückbesinnung auf lokale Produkte finden hier ihren Ursprung.

Was ist und bleibt der Klassiker einer Kücheneinrichtung?

Der Backofen bildet wohl das Herz einer jeden Küche. War es bis vor einigen Jahren noch der klassische Herd, ist es heute nicht unüblich, Kochfeld und Backofen unabhängig voneinander zu verbauen, den Backofen oft auf Brusthöhe, was die Bedienung erleichtert und ein besseres Beobachten der Speise ermöglicht.

Ihr Lieblingsgericht, dass sie selbst zubereiten?

Risotto in allen Varianten, je nach Saison mit verschiedenen Gemüsen, wie Spargel, Pilzen oder Kürbis – dazu Fisch, zum Beispiel Seeteufel, und ein paar feine Kräuter. Oder Omas altbewährten Rhabarberkompott mit süßen Dampfnudeln. Im Dampfgarer gelingt das alles im Handumdrehen.“

 

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