Metro Kochherausforderung

Bildschirmfoto 2014-09-03 um 16.02.57Man findet sie nicht oft. Diese seltene Spezies der Hobbyköche, die es schaffen, aus allem was noch so im Kühlschrank aufzufinden ist, ein Menü zu zaubern, für das andere drei Wochen Planung und einen Tag Einkaufstour benötigen. Genau diese Kochtalente sind beim Kochwettbewerb „Metro Kochherausforderung“ gefragt – nur dass hier nicht Reste, sondern reichlich frische Zutaten direkt aus der Metro verkocht werden dürfen. Die Kochherausforderung wird bereits seit 2012 von der Metro veranstaltet, teilnehmen kann fast jeder, der einen Foodblog hat, und sich über die Kommentare im Metro Genussblog bewirbt. Und dann wird es spannend: Die Teilnehmer bekommen eine Kiste mit vorgegebenen Zutaten und müssen daraus ihr Menü kreieren. Dabei gilt: Weglassen ist verboten, hinzufügen erlaubt. Dazu gibt es noch einen kleinen Nervenkitzel-Moment. Zwischen ganz normalem Gemüse, Reis oder Nudeln liegt in der Kiste nämlich noch eine etwas extravagantere Zutat wie Brausepulver oder Popcorn. Und die muss natürlich ebenfalls verkocht werden. Es geht hier also nicht nur um Können, sondern auch um Kreativität. Bei der Food Week wird der Schwierigkeitsgrad der Kochherausforderung noch gesteigert, denn statt in aller Ruhe zuhause wird dieses Mal live vor Publikum gekocht. Was dann wohl als Überraschungszutat in der Kiste liegt? Für die Live-Kochherausforderung werden vier Foodblogger-Teams à zwei Personen gegen vier Kochazubi-Teams antreten. So lernen sich die Foodblogger auch außerhalb des virtuellen Raumes kennen und können sich außerdem mit angehenden Profis messen. Am Freitag, den 10. Oktober wird die Kochherausforderung live von 10-16 Uhr im Kaufhaus Jandorf stattfinden. Die übrigen Teilnehmer, eine Jury aus Foodbloggern, Journalisten und Metro-Vertretern dürfen die Gerichte probieren, anschließend wird der Gewinner gekürt.

Zuschauer sind willkommen, können ohne Anmeldung vorbeikommen und dürfen auch probieren – die Gerichte der Teilnehmer sowie ausgewählte Leckereien aus dem Metro-Sortiment.

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METRO lädt im Rahmen der Berlin Food Week zu Stakeholderdiskussion über “das Gute essen”.

Was bedeutet eigentlich “das Gute essen”? Qualität, Nachhaltigkeit, Regionalität – darüber diskutierten unter anderem Sternekoch Thomas Kammeier, die Bundestagsabgeordneten Renate Künast, Dr. Franz Josef Jung und Andreas Jung, Ingmar Streese vom Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), Dr. Ursula Hudson von Slow Food Deutschland e.V. und Bernhard Kühnle vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit Vertretern, Kunden und Lieferanten von METRO Cash & Carry wie Olaf Höhn von Florida Eis, der am vergangenen Mittwoch zum Familienunternehmer des Jahres gekürt wurde.

Metro "Das Gute essen... im Gespräch"

Die Veranstaltung “Das Gute essen… im Gespräch” fand im Rahmen der diesjährigen Berlin Food Week statt – einer Plattform für alle Interessierten an den Themen Genuss und Ernährung; für individuelle Genießer, Fachleute, Hersteller, Food-Aktivisten und Gastronomen. METRO Cash & Carry Deutschland ist Partner der Berlin Food Week und möchte dadurch einen Beitrag leisten, dass die Hauptstadt wirklich eine Food-Metropole wird.

Renate Künast machte gleich zu Beginn der Diskussion deutlich: “Essen ist politisch, ganz klar. Wir alle sind Verbraucher und entscheiden mit dem, was wir einkaufen.“ Ingmar Streese vom vzbv appellierte an die Verantwortung von Politik und Wirtschaft: „Hersteller und Regierung haben für verlässliche und verständliche Verbraucherinformationen über Lebensmittel zu sorgen“. Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss intensiv über das Für und Wider regionaler Produkte. Dr. Franz Josef Jung betonte deren gute Qualität und hob insbesondere den deutschen Wein hervor. Er resümierte: “Ich wünsche mir mehr deutschen Wein im Handel.” Den Wunsch nach mehr regionalen Produkten teilte Dr. Ursula Hudson, ergänzte jedoch: “Regionalität alleine ist noch keine Qualitätsaussage.” Herbert Beltle, Gastronom und Winzer, stimmte dem zu, betonte aber, dass „insbesondere in den letzten drei Jahren eine besonders positive Entwicklung bei der Qualität regionaler Produkte festzustellen ist.“

Metro "Das Gute essen... im Gespräch"Auf die Frage, was er als Politiker von der METRO erwarte, wurde Andreas Jung im Gespräch sehr konkret: „Ich wünsche mir von der METRO, dass sie dem Nachhaltigkeitskodex beitritt.“ Andrea Weber, Leiterin Nachhaltigkeit METRO Cash & Carry, verwies darauf, dass die METRO Mitglied z.B. im Global Compact ist und sich seit vielen Jahren von neutralen Ratings überprüfen lässt: „Unser Standpunkt ist eine internationale Harmonisierung vor nationalen Insellösungen!“

Zum Abschluss der Diskussionsrunde fasste Frank Jäniche, Regionalleiter Ost bei METRO Cash & Carry Deutschland zusammen: “Nichts geht über den direkten Austausch miteinander: Wer legt welche Schwerpunkte? Was bedeutet nachhaltige Ernährung? Welche Rückverfolgbarkeitsmodelle gibt es, das sind Fragen, die für uns als Händler essentiell sind.”

Die Höhepunkte des Gesprächs werden in einem Kochbuch veröffentlicht, zusammen mit Rezepten und Informationen zum Thema Nachhaltigkeit.

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